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In diesem Jahr fand der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden,
also vor unserer Haustür, statt.
Klar, wir als Posaunenchor waren dabei. Hier ein paar Eindrücke vom Ereignis:






Sonntag, 05.Februar 2012, 10:15 Uhr, Schirgiswalde
Gottesdienst mit Pfarrer Wagner

Sonntag, 12.Februar 2012, 09:00 Uhr, Schirgiswalde
Gottesdienst mit Pfarrer Fiedlschuster

Sonntag, 19.Februar 2012, 10:00 Uhr, Kirche Kirschau,
Gottesdienst für alle drei Gemeinden zusammen, Pfarrer Pilz

Sonntag, 26.Februar 2012, 10:15 Uhr, Kirche Schirgiswalde,
Gottesdienst mit Abendmahl (Wein), Pfarrer Fiedlschuster

Freitag, 02.März 2012, Weltgebetstag, 19:00 Uhr, Schirgiswalde,
Elisabethsaal

Sonntag, 04.März 2012, 09:00 Uhr, Schirgiswalde,
Gottesdienst mit Pfarrer Fiedlschuster
 
 



5.Teil - letzter Teil

Die letzten Jahre

Am 10. Februar 1854 begann zwar nicht Schumanns Leidenszeit, sein – wie man heute weiß – durch die Syphilis bzw. manisch-depressive Krankheit verursachtes Leiden verstärkte sich jedoch sprunghaft: Er klagte über „Gehöraffektionen“. Töne, Akkorde, ganze musikalische Stücke tobten in seinem Kopf, und raubten ihm den Schlaf. Tag und Nacht wurde Schumann nun von seiner Frau und seinen Kindern beobachtet und stand auch bereits unter ärztlicher Aufsicht, konnte allerdings trotzdem am 27. Februar 1854 in einem unbeobachteten Augenblick das Haus an der Bilker Straße verlassen. Trotz belebter Straßen an diesem Rosenmontag nahm niemand Notiz von der Gestalt, die der Oberkasseler Pontonbrücke  zustrebte. Robert Schumann stieg über das Geländer und stürzte sich, nachdem er seinen Ehering ins Wasser geworfen hatte, in den Fluss. Rheinschiffer zogen den Lebensmüden an Bord. Er wurde nach Hause geleitet und von einem herbeigerufenen Arzt betreut. Seine Frau Clara suchte mit ihren Kindern Zuflucht bei einer Freundin. Als Schumann in die von dem Sanitätsarzt Dr. Franz Richarz 1854 eröffnete Heil- und Pflegeanstalt in Endenich bei Bonn eingeliefert wurde, blieb seine Stelle als Musikdirektor zunächst unbesetzt, das Gehalt wurde weiter an die Familie ausgezahlt. Verschiedene Biographien zu Robert oder Clara Schumann gehen davon aus, Robert habe sich in der Leidenszeit als „Verbrecher“ gesehen, der seiner geliebten Frau „ein Leid antun“ könnte, was ihn zu der Entscheidung bewogen habe, aus eigenem Entschluss in eine private Nervenheilanstalt zu gehen. Dies ist durch Fakten nicht belegt und mittlerweile höchst umstritten. In Roberts Tagebuchaufzeichnungen, die bis zum 17. Februar reichen, steht hierüber nichts. Indes ist die Quelle der Behauptungen bekannt: Der erste Biograph Clara Schumanns, Berthold Litzmann, hatte dies in seinem 1908 erschienenen dreibändigen Werk Clara Schumann. Ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen verbreitet. Die in seinem Besitz befindlichen Tagebücher und Briefe von Clara Schumann hat Litzmann jedoch der Nachwelt nicht zur Einsicht hinterlassen (er soll sie verbrannt haben). Verschiedentlich (so auch Dieter Kühn in Clara Schumann. Klavier) wird angenommen, Litzmann habe Claras Verhalten nach der Einlieferung ihres Mannes (sie hat ihn – allerdings auf Anraten der Ärzte – erst nach über zwei Jahren, nämlich zwei Tage vor seinem Tod aufgesucht) dadurch zu erklären versucht, dass er Robert als ein Risiko für sie und ihre Familie darstellte. Nach der Veröffentlichung der Krankenakten scheint dies nunmehr nachvollziehbar. Im ersten Jahr seines Anstaltsaufenthalts spielte Schumann manchmal noch Klavier. Er studierte Kompositionen von Brahms und las viel. Doch holten ihn zunehmend Wahnvorstellungen ein. Er reagierte darauf mit Zornausbrüchen und Gewalt gegen die Wärter.Bettina von Arnim,Joseph Joachim und Johannes Brahms besuchten ihn, berichteten unterschiedlich über sein Befinden. Clara stattete Schumann erst kurz vor seinem Tod einen Besuch ab, am 27. Juli 1856, als er bereits die Essensaufnahme verweigerte. Am 29. Juli starb er; niemand war zugegen. Am Abend des 31. Juli 1856 wurde Schumann auf dem Alten Friedhof in Bonn zu Grabe getragen. Clara überlebte ihren Mann um 40 Jahre. Sie wurde neben ihm im gemeinsamen Ehrengrab beigesetzt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Robert Schumann aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



Am 28.September 1896 wurde die Michaeliskirche zu Schirgiswalde feierlich geweiht. Ihr Name ist verbunden mit dem Erzengel Michael (im Lateinischen ist es der Genitiv des Namens des Erzengels Michael). Die Wahl des Weihetages wird kein Zufall gewesen sein, denn am 29.September eines jeden Jahres wird der "Tag des Erzengels Michael und aller Engel" begangen. Viele bekannte Gotteshäuser tragen ebenfalls den Namen "Michaelis" - denken wir nur an Bautzen.



... und hier noch ein paar Fakten: 

  • die Kosten beliefen sich auf damalige 65000 Mark (1 Brot kostete 30 Pfennig)
  • neogotischer Baustil (auch neugotisch)
  • Architekt war Herr Baurat Julius Zeißig aus Leipzig
  • die Kirche hat 400 Sitzplätze und eine Orgel der Firma EULE
  • im 1. Weltkrieg werden die Glocken entfernt und im Jahr 1921 ersetzt
  • 1942 erfolgt während des 2. Weltkrieges wiederum die Demontage der Glocken
  • 1962 wird der Altar mit Kanzel umgebaut, im Altarraum sind neue Fenster
  • 1977 - Einbau der elektrischen Heizung
  • 1983 - neue Turmeindeckung mit Kupfer
  • 1999 - im Altarraum werden Fußbodenfliesen aufgebracht
  • 2008 - neue Schiefereindeckung des Kirchenschiffes














Altarraum  der Michaeliskirche
am Heilig Abend 2007



Silbermannorgel Crostau

Kirchenbezirk Bautzen

http://www.epid.de/posaunenchoere.html .


Gasthaus zur Frischen Quelle